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Kraftdreikampf
Kraftdreikampf kennt man auch unter dem Begriff 'Powerlifting'. Die Disziplinen werden in der folgenden Reihenfolge durchgeführt: Kniebeugen, Bankdrücken, Kreuzheben.
Kniebeugen:
  
Der Heber muss eine aufrechte Stellung einnehmen . Die Hantel soll horizontal auf den Schultern gehalten werden, mit Händen und Fingern die Stange greifend, die Füße flach auf dem Boden und Knie durchgedrückt. Nach herausnehmen der Hantel aus dem Ständer muss sich der Heber rückwärts in seine Ausgangsposition begeben und auf das Startkommando warten. Dann geht man in die Hocke bis die Oberschenkel etwas unter der waagrechten Position sind. Von diesem Punkt aus drückt man das Gewicht in einer kontrollierten Bewegung wieder in die Ausgangsstellung hoch und wartet auf das Schlusskommando bevor die Hantel wieder in den Ständer zurücklegt wird.
Bankdrücken:
Der Heber muss auf den Rücken liegen und mit Kopf, Schultern und Gesäß in Kontakt mit der flachen Bankoberseite sein; die Füße fest auf dem Boden. Damit eine sichere Fußauflage garantiert ist dürfen Scheiben oder Blöcke benutzt werden. Die Griffweite der Hände darf 81 cm (gemessen zwischen den Zeigefingern) nicht überschreiten. Nachdem der Heber die Hantel aus dem Ständer gehoben hat, (der Athlet kann sich die Hantel auch reichen lassen) muss er mit gestreckten Ellbogen auf das Startsignal warten um das Gewicht bis zur Brust abzusenken und es auf der Brust bewegungslos (mit einer deutlich sichtbaren Pause) halten und dann mit einer gleichmäßigen Streckung beider Arme nach oben drücken bis diese völlig gestreckt sind. Dann wartet er auf das Endsignal des Kampfrichters bevor er die Hantel in den Ständer legt.
Kreuzheben:
 
Die Hantel muss horizontal vor den Füssen des Hebers liegen und mit beiden Händen etwa Hüftbreit gegriffen werden. Die Stange muss dann ohne eine Abwärtsbewegung solange hochgehoben werden bis der Heber aufrecht steht. Die Hantelstange kann im Wechselgriff /Kreuzgriff gegriffen werden. Am Ende des Versuchs müssen die Knie gerade durchgedrückt sein und die Schultern nach hinten zeigen. Es ist nicht notwendig, dass der Heber die Schultern nach hinten zieht. (Die übertriebene Bewegung). Bevor der Heber die Hantel wieder ablegen darf, muss er auf das Kommando des Kampfrichters warten.
Allgemeines: Je nach Verband gibt es verschiedene Regeln (beispielsweise die Kommandos der Schiedsrichter). Es wird deshalb empfohlen, vor jedem Wettkampf die Regeln des jeweiligen Verbandes genauestens zu studieren.
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